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Nilima Chowdhury

Nilima Laura Chowdhury wuchs als Tochter eines bengalischen Journalisten und einer polnischen Psychotherapeutin in Bonn auf. Sie studierte Psychologie in Bonn und Berlin, schrieb Songs und spielte regelmäßig in Clubs. 2009 zog sie nach Toronto, wo sie ihre erste EP aufnahm. 2013 war sie Kandidatin bei The Voice of Germany, wo sie es bis ins Viertelfinale schaffte. Ihre desillusionierenden Erfahrungen bei The Voice (Stichwort Sexismus in der Unterhaltungsindustrie) legten die Weichen für eine Rückkehr in die Psychologie, als Forscherin. 2014 zog sie mit ihrem neuseeländischen Partner nach Auckland, wo sie provomierte zum Thema Wie Frauen in männerdominierten Berufen mit Schwierigkeiten am Arbeitsplatz und Depressionserfahrungen umgehen. Im Anschluss erhielt sie ein zweijähriges Forschungsstipendium an der Universität St. Gallen, mit dem sie eine Studie in mehreren Organisationen durchführte, die die Gleichstellung und berufliches Wohlbefinden verbessern sollte. Seit 2020 lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Konstanz und arbeitet als Lehrbeauftragte an der Universität Lausanne, ist Lehrbeauftragte an der Universität St. Gallen und Referentin/ Workshopleiterin bei Leaders for Equality. Sie schreibt weiterhin Songs und hostet den Podcast In-Sayn über den Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Psyche. Ihr erstes Sachbuch Die Funktioniererin erscheint 2026 im Kohlhammer Verlag.